Arbeitskreis Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung besichtigt Neuss-Düsseldorfer Häfen Unternehmen im Neusser Hafen setzen auf Digitalisierung

Der Arbeitskreis Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung freute sich auf die Besichtigung der Häfen per Schiff.
Der Arbeitskreis Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung freute sich auf die Besichtigung der Häfen per Schiff.

Der Arbeitskreis Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der CDU-Kreistagsfraktion hat in diesem Jahr schon eine Reihe interessanter Veranstaltungen im Rahmen der Themenreihe „Industrie 4.0 – Digitalisierung“ organisiert. Nun besichtigte er das Gebiet der Neuss-Düsseldorfer Häfen.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke begrüßte die Anwesenden am Steiger „Wolkenbügel“ im Düsseldorfer Medienhafen sehr herzlich und wünschte ihnen spannende Einblicke in das Gebiet der Neuss-Düsseldorfer Häfen, die den Bürgerinnen und Bürgern oftmals verschlossen blieben. Mit an Bord des Schiffes befanden sich ebenfalls Jan Eckel, Geschäftsführer der RheinCargo GmbH & Co. KG, sowie der Leiter der Abteilung Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der Neuss-Düsseldorfer Häfen, Thomas Düttchen, die die Besichtigung leiteten.

Während das Schiff zunächst den Neusser Hafen ansteuerte, präsentierte Herr Eckel das Unternehmen RheinCargo, das mit seinen sieben Häfen in Köln, Düsseldorf und Neuss den größten Binnenhafenverbund Europas darstellt. Die Neuss-Düsseldorfer Häfen sind seit 2003 Teil des Unternehmens. Bildet im Düsseldorfer Teil die Logistikbranche von Papier und Stahl den Hauptschwerpunkt, zeichnet sich der Neusser Hafen im Gegenzug neben einer Konzentration auf Schuttgütern durch einen großen Anteil produzierender Unternehmen aus.

Herr Düttchen informierte die Anwesenden über die Unternehmensstrukturen auf den Flächen der Neuss-Düsseldorfer Häfen und ging im Speziellen auf den Neusser Hafen ein, der innerhalb der RheinCargo den flächenmäßig größten Hafen bildet. Die Güterströme können den Hafen auf trimodale Weise passieren - per Schiff, auf der Schiene oder der Straße. Durch die gute Anbindung des Neusser Hafengebietes an die Transportnetze und seine Befahrbarkeit auch bei Niedrigwasser, sind die Güterströme damit auch die die Zukunft des Hafens langfristig gesichert.

Viele Arbeitsschritte von der Anlieferung über die Produktion bis zum Abtransport von Gütern werden durch die Digitalisierung zunehmend vereinfacht und sicherer gestaltet.   

Arbeitskreisvorsitzender und Mitglied der CDU-Kreistagsfraktion Jakob Beyen zeigte sich beeindruckt von den Dimensionen der Hafenbecken, und in welchem Maße auch hier die Digitalisierung Einfluss auf den Betrieb nimmt: „Der Hafen hat schon immer eine bedeutende Rolle für die Stadt Neuss gespielt. Wasserseitig erscheinen seine Ausmaße deutlich größer als man sie an Land wahrnimmt. Die eng verzahnte und digitalisierte Logistik hinter den gewaltigen Warenströmen, die den Neusser Hafen ohne viel Aufsehen jeden Tag passieren, auf diese Weise näher gebracht zu bekommen ist schon sehr spannend. Die Veranstaltung hat meinen Blick auf den Hafen jedenfalls kolossal verändert.“

Dem stimmten auch die übrigen Mitglieder des Arbeitskreises zu. Nachdem man einen kleinen Imbiss zu sich genommen und über die neu gewonnen Eindrücke diskutiert hatte, genossen die Teilnehmer das Panorama des Rheins bei Sonnenuntergang.

Schließlich legte das Schiff in der Dämmerung eines gelungenen Abends wieder im Medienhafen an.